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Deutschland sucht die Orangenprinzessin

Freitag 01.02.2008

Unter diesem Motto stand die diesjährige Kappensitzung der Feuerwehr Rülzheim und des Musikzug „Rote Husaren“.

Da aber die Grundvoraussetzung für eine gelungene Sitzung erst mal ein satter Magen ist, hatten unsere Chefköche Simon und Mathias Leingang mal wieder ein umfangreiches Büffet gezaubert. Vielen Dank Euch Beiden für das leckere Essen.

Traditionell begann der offizielle Teil des Abend mit dem Ausmarsch der ca. 55 verkleideten Anwesenden unter der Leitung von unserem Sitzungspräsidenten Schnuff Schnupper (alias Henric Franck).

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An dieser Stelle muss erwähnt werden, dass die Kappensitzungen unter Schnuff Schnupper immer etwas anders verlaufen als andere Sitzungen. Hier ist alles umkehrt: es wird mit dem Ausmarsch begonnen, es gibt keine La Ola’s sondern O Lala’s und Keraden anstelle Raketen.

Und so wurde zum Aufwärmen nach dem im Rückwärtsschritt durchgeführten Ausmarsch erst mal eine 6-stufige Kerade gezündet und die O Lala geübt.

Da jede anständige Faschingsparty eine Tollität benötigt, wurde anschließend mit der Wahl der Orangenprinzessin begonnen. Alle 13 anwesenden Frauen mussten nacheinander ein mit Orangensaft gefülltes Schnapsglas trinken. Diejenige, die das mit gesalzenem Saft gefüllte Glas erwischte, war die Auserwählte. Unsere diesjährige Prinzessin war schnell gefinden. Es ist: Gitta die I. von der Feuerwehr (Dr. Birgitta Hartenstein). Sie bekam die Insignien der Macht übergeben und wurde mit einem 3fachen Lau-He inthronisiert.

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Nach einer Runkelschunde von der Hauskapelle Simonis (Simon Leingang) folgte der nächste Höhepunkt des Abends: Eine Hutmodenschau, die auch unseren Henric für die nächsten Kampagnen inspirieren sollte. Madame Francoise de Création (Mathias Leingang) präsentierte ihre neueste Kollektion an alltagstauglichen Modellen : Vom Modell „Capriosa“ aus einem alten Blumentopf, verziert mit bunten Bändern, „Chantree“ , einer dekorierten Konservendose, über das Modell „Bonjois“, einem Brotkörbchen mit Wollknäuel und Stricknadeln, bis hin zum Modell „Lampion“, einem mit Lichterkette zum Leuchten gebrachten Lampenschirm, wurde von den Modells Katinka Bereszko, Miriam Geiger, Caroline Leingang und Nina Schäffner, das ein oder andere eigenwillige Modell präsentiert. Begleitet vom Applaus der Anwesenden überreichte die Prinzessin den Jahresorden in Form einer Orange.

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Zu späterer Stunde folgte dann eine Castingshow übertragen aus dem Tonstudio Berlin. Um an die zwei begehrten Plätze in einem Sketch zu kommen mussten aus den vier Auserwählten im Masskrugstemmen die beiden Gewinner ermittelt werden. In der ersten Runde konnte sich Jürgen Franck gegen Christian Leingang durchsetzen. In der zweiten Runde traten Sascha Wiedemann und Mathias Leingang gegeneinander an. Und jeder dachte, dass unser Wiedi den Sieg heimträgt. Da es aber zu einer Wettbewerbsverzerrung kam, da Wiedi den Stein zwischendurch halb leer trank, beschloss der Moderator Jürgen Schlindwein, den Gewinner mittels Münzenwurf zu ermitteln. Da hatte dann Mathias Leingang das Glück auf seiner Seite. Die beiden Gewinner führten nach einer kurzen Vorbereitungszeit als Oberammergau-Sepp und Gamsbart-Bauer einen bayrischen Sketch vor und dürfen sich als Gewinn über eine Rolle in der Serie „Pfarrer Braun und seine Söhne“ freuen. Mit einem 3fachen bayrischen Schlachtruf „a hidi a da hidi“ wurden sie verabschiedet.

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Nach einer kurzen Pause wurde nochmals ins Tonstudio Berlin zur Hitparade geschaltet. Die Interpreten des Abends waren Nicki (Carolin Leingang), David Hasselhoff (Lenard), Penny McLean (Tatjana Jantzer), Roland Kaiser (Philipp Kuhn) und Falco (Roman Verlohner). Eigentlich war danach das offizielle Programm beendet. Doch unser aktiver Musiker Günther Lenske entschloss sich spontan, einige Stücke aus seinem Repertoire mit der Gitarre zum Besten zu geben. Unterstützt wurde er kurzerhand von einigen Anwesenden mit allen möglichen Schlaginstrumenten. Vielen Dank an alle Mitwirkenden und hoffentlich wird es nächstes Jahr wieder eine gelungene Kappensitzung.

verfasst am 01.02.2008 von Miriam Geiger