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Atemschutzübung unter Einsatzbedingungen

Freitag 18.07.2008

Am Freitag, 18.07.2008, wurde von unserem Atemschutzleiter, Roland Leingang, eine Atemschutzübung mit verschiedenen Stationen im Feuerwehrhaus geplant. Die Übung sollte unter realistischen Bedingungen ablaufen, d. h. die benötigte Zeit der an der Übung beteiligten Trupps wurden bei den einzelnen Stationen von Beobachtern gestoppt und aufgeschrieben. An der Übung nahmen 4 Trupps mit 9 Atemschutzgeräteträgern teil.

Zuerst hieß es, sich möglichst schnell für den Atemschutzeinsatz vorzubereiten: Atemschutzgerät anziehen, Kurzprüfung durchführen, vorgeschriebene Schutzkleidung anziehen, Maske aufziehen etc.

Danach gab es für die einzelnen Trupps insgesamt vier Stationen mit verschiedenen Aufgaben zu absolvieren:

Am Gerätehaus 2 (Garage hinter dem Gerätehaus) mussten die Trupps von aussen über eine Leiter ins Obergeschoss einsteigen, vom Obergeschoss über eine Treppe ins Untergeschoss gehen und dort eine verletzte Person ins Freie retten. Nachdem die Person gerettet war, musste mit Material aus dem AB/AS die Einsatzstelle ordnungsgemäß gesichert werden.

Vorm Gerätehaus stand dann schon die Drehleiter bereit. Dort mussten die Trupps den Korb in Stellung bringen, einsteigen und selbst (ohne Unterstützung eines Maschinisten) an einer vorgegebenen Stelle anleitern, über einen größeren Vorsprung sich gegenseitig beim Aus- und Einsteigen behilflich sein, anschließend wieder mit der Leiter zurück auf den Boden fahren und den Korb wieder zusammenbauen.

Bei der dritten Station musste die LKW-Rettungsplattform aufgebaut werden und mit einer Trage, auf der durch einen Kanister Schaummittel eine verletzte Person simuliert wurde, zwei mal über die Plattform auf- und abgestiegen werden. Anschließend wurde die Rettungsplattform wieder abgebaut.

Die letzte Station führte die Trupps über das Treppenhaus in den Keller des Gerätehauses. Die Trupps gingen mit einem Strahlrohr vor, mussten beim Öffnen der Tür die richtige Technik anwenden und im Keller einen durch ein Feuerlöscherübungsgerät simulierten Wohnungsbrand ablöschen. Hier wurde er von unserem Kameraden Jürgen Ebler unterstützt.

Alle waren sich einig, dass das eine sehr gelungene und abwechslungsreiche Übung war. Einen herzlichen Dank dafür an Roland.

verfasst am 20.07.2008 von Miriam Geiger