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Nikolausfeier der Freiwilligen Feuerwehr Rülzheim mit Musikzug "Rote Husaren"

Samstag 28.11.2009 um 18:30 bis 23:00

Am vergangenen Samstag, 28.11.2009, um 18.30 Uhr, begrüßte Wehrführer Manfred Leingang im Saal "Zur Rose" annähernd 100 Aktive der Freiwilligen Feuerwehr, des Musikzuges "Rote Husaren" und der Alterskameraden mit Partnerinnen, Partnern und Kindern, zur diesjährigen Nikolausfeier. Sein besonderer Gruß galt Herrn Bürgermeister Reiner Hör, Ehrenwehrleiter und Vorsitzender der Kulturgemeinde Rülzheim, Peter Kupper, Ehrenwehrführer Edgar Wagner und Ehrenstabführer Norbert Leingang. Er wünschte der Nikolausfeier einen entspannten und vergnüglichen Verlauf und eröffnete das warme Buffet.

Nach dem Essen führte Dirigent Henric Franck die 1. Bingo-Runde durch.
Mathias Leingang eröffnete mit 10 Jugendmusikern des Musikzuges mit Weihnachtsliedern zum Mitsingen den etwas besinnlicheren Teil des Abends. Lukas Heubel und Joshua Jachemich trugen ein Weihnachtsgedicht vor.

Nun erschien der Nikolaus mit seinem Knecht Ruprecht. Aus seinem goldenen Buch hatte er eine ganze Reihe von Verfehlungen im Jahr 2009 vorzutragen. Knecht Ruprecht hatte viel Arbeit mit seiner Rute, um die vom rechten Weg abgewichenen zu züchtigen.

Nach einer 2. Bingo-Runde führte die Laienspielgruppe "Lambefiewer" das Stück "Feuer bei der Feuerwehr" auf. Dieses Theaterstück war eigens anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Rülzheim eingeübt und am Festwochenende vorgetragen worden. Da es viele Wehrangehörige nicht hatten hören können, weil sie bei der Bewirtung eingesetzt gewesen waren, wurde es nun nochmals aufgeführt.
Es geht darum, dass der stellvertretende Feuerwehrkommandant Max Zündel (Hermann Sitt) seinen Geräteschuppen "heiß" abreißen wollte, um die Versicherungssumme zu kassieren.
Während einer Sitzung des Feuerwehrkommandanten Karl Eber (Erhard Mendel), seines Stellvertreters und des Schriftführers Eugen Meise (Thorsten Greiner) anlässlich der Vorbereitung zum Feuerwehrjubiläum, ertönte plötzlich die Feuersirene. Während Max Zündel und der eingeweihte Karl Eber meinten der Schuppen brenne nun wie vorgesehen ab und daher sehr die Ruhe bewahrten, war Schriftführer Eugen Meise nicht zu halten und eilte zum Brandort. Als er kurz darauf seinem Kommandanten Bericht erstattete, stellte sich heraus, dass nicht der Schuppen sondern das Wohnhaus von Max Zündel abgebrannt war und auch die Gastwirtschaft des Kommandanten in Flammen stand.
Die drei Laienschauspieler begeisterten mit ihrer Darstellung das fachkundige aufmerksame Publikum. Mit Beifall wurde auch nicht gespart.

Besonders bedankt sich die Freiwillige Feuerwehr Rülzheim bei Familie Jürgen, Ilse und Heribert Rund, die wieder einmal Lautsprecher und Verstärkeranlage kostenlos zur Verfügung stellte und sie auch bediente.

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verfasst am 30.11.2009 von Miriam Geiger