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Kappensitzung

Freitag 12.02.2010 um 19:11 bis 23:59

Am Freitag, 12.02.2010, um 19.11 Uhr startete die Kappensitzung der Feuerwehr und des Musikzuges. Sie stand in diesem Jahr unter dem Motto "Deutschland sucht den Knoblauchprinz". Viele der Anwesenden waren dem Motto entsprechend als Vampir verkleidet.

Nach einer Stärkung am Büffet startete die Sitzung für die ca. 40 Anwesenden mit der Vorstellung des 3er-Rates. Er bestand er in diesem Jahr aus Henric Franck, Manfred und Mathias Leingang. 3er-Rats-Mitglied und Sitzungspräsident Schnuff Schnupper alias Henric überreichte den Ratsmitgliedern den diesjährigen Orden in Form einer Kette bestehend aus einer Knoblauchzehe und einem Schnäpschen (zur Vertreibung des Knobigeruchs). Er stimmte das Publikum mit O-lala's, Lau-he's und Keraten(für die "Nichtinsider": La Ola's, Helau's und Raketen) auf den Abend ein. Anschließend fand der schon traditionelle Ausmarsch aller Anwesenden statt (ja, bei uns läuft's etwas anders). Für die musikalische Unterhaltung zeichnete sich wieder mal die hervorragende Tanzkapelle Simonis (alias Simon Leingang) mit Unterstützung von Thorsten Greiner verantwortlich.

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Als nächster Programmpunkt stand die Wahl des diesjährigen Knoblauchprinzen an. An alle anwesenden Männer wurden Mohrenköpfe verteilt. Die Ehre des Prinzen sollte demjenigen zuteilwerden, der den Mohrenkopf mit der versteckten Knoblauchzehe erwischt. Auf Kommando aßen Alle gleichzeitig ihren Mohrenkopf und jeder wartete gespannt darauf, welcher Mann bei diesem "tollen" Genuss sich als nächster Prinz outete. Aber keiner der Männer verzog auch nur eine Miene. So war es die Aufgabe des Sitzungspräsidenten, durch Mundgeruchprobe den "Schuldigen" ausfindig zu machen. Das feine Geruchsorgan von Henric schlug auch prompt bei Wiedi (Sascha Wiedemann) an, der dann auch zugab, dass er den Mohrenkopf mit der Knoblauchzehe erwischt hatte. Vom 3er-Rat bekam er die "Insignien der Nacht" in Form eines Zepters (Papierrolle mit Knoblauchzehe), einer Krone (natürlich mit Knoblauchzehe) und einer Kette (auch aus Knoblauchzehen) überreicht. Nach einer kurzen Pause wurde sein offizieller Titel verkündet:

Prinz Wiedi der Erste, vom Geschlecht der Wiedehämmer und sonstigen Werkzeugen. Musikus und Aschetreter der Freiwilligen Feuerwehr zu Rülpsem. Wohnhaft in einem Achtel der Mittleren Ortsstraße nach Hördt. Leichtfüßige Ballerina der FFW-Ranzengarde und unzerstörbarer Fels in der Feuerwehrbrandung. Prinz Wiedi der 1.

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Von Sonja und Romy Stein wurde ein Pantomime-Spiel vorbereitet, bei dem die rechte gegen die linke Tischreihe antrat. Es galt, zahlreiche Begriffe zu erraten, bei denen es dem Darsteller nicht immer leicht fiel, die passende Bewegung darzustellen.

Im Laufe des Abends wurde eine Kostümprämierung durchgeführt, bei der jeder eine Stimme für das beste Kostüm abgeben konnte. Da der 3. und 2. Platz jeweils die gleiche Anzahl an Stimmen erhalten hatte, wurde die Platzierung ausgelost. Der 3. Platz ging an unseren Knoblauchprinzen Wiedi, der 2. Platz an Roman Verlohner und der 1. Platz an Katinka Bereszko als Vampirbraut. Die Preise für die Prämierung wurden von Kapp Kreuzfahrten gestiftet.

Das nächste Spiel wurde ebenfalls von Sonja und Romy Stein vorbereitet. Es traten fünf Männer gegen fünf Frauen an. Jeder aus der jeweiligen Gruppe erhielt einen auf ein Blatt aufgedruckten Buchstaben (T, R, H, U und E). Henric las eine Geschichte vor, in deren Verlauf immer wieder Worte vorkamen, die sich aus diesen Buchstaben zusammensetzten, z. B. Truhe. Es galt, den Begriff schnellstmöglich in der richtigen Reihenfolge darzustellen. Vielleicht lag es an der größeren Strecke, die von den Männern zurückgelegt werden musste oder am ein oder anderen Bier, dass die Männer gegen die Frauen 20:48 verloren. Auf alle Fälle bereitete das Spiel allen Beteiligten und Zuschauern jede Menge Spaß.

Wie lange die Kappensitzung dauerte wird an dieser Stelle nicht erwähnt. Auf alle Fälle freuen wir uns schon auf die Kappensitzung im nächsten Jahr.

verfasst am 18.02.2010 von Miriam Geiger