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Katastrophenschutzübung im Landkreis Germersheim

Freitag 08.10.2010 um 08:45 bis 18:00

Nach einem angenommen Störfall im Kernkraftwerk Philippsburg wurde unter anderem der Katastrophenschutzstab der Kreisverwaltung Germersheim alarmiert, dem auch Wehrleiter Manfred Leingang, Rülzheim, als stellvertretender Kreisfeuerwehrinspekteur angehört. Auch die Katastrophenschutzstäbe benachbarter Landkreise in Rheinland-Pfalz und Baden Württemberg waren an der Übung, unter Mitwirkung der ADD Trier, der Landesfeuerwehr- und Katastrophenschutzschule Koblenz und des Umweltministeriums Mainz beteiligt.

Es wurde eine Evakuierung und der Aufbau einer Notfallstation geübt, ohne dass tatsächlich operative Kräfte unterwegs waren.

Von 14.00 bis 18.00 Uhr waren auch Strahlenmesseinheiten der Feuerwehren Ludwigshafen, Kaiserslautern, Mainz, Frankenthal, Worms, Neustadt, Speyer, Schifferstadt, Landau und Wörth am Rhein, sowie die Feuerwehreinsatzzentrale (FEZ) im Feuerwehrhaus Rülzheim, mit 40 Wehrleuten in die Übung eingebunden. Die Messeinheiten trafen sich nach dem Alarmplan zunächst am Feuerwehrhaus Rülzheim. Von dort wurden die im Alarmplan vorgegebenen Messpunkte aufgesucht und Messungen vorgenommen.

Die Messdaten wurden über die FEZ im Rülzheimer Feuerwehrhaus an das Ministerium in Mainz übermittelt.

Die Versorgung der Messeinheiten übernahm die Freiwillige Feuerwehr Rülzheim.

verfasst am 28.10.2010 von Miriam Geiger