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Übung "Massenanfall an Verletzten nach Verkehrsunfall"

Samstag 20.11.2010 um 12:30 bis 17:00

Die im Verlauf der letzten beiden Jahre erstellten Alarmpläne "Autobahn" und "Gesundheit" wurden in der Praxis getestet. Dazu war die Bundesstraße 9 von 08.00-18.00 Uhr zwischen Neupotz und Wörth-Hafen voll gesperrt worden.

Ein Omnibus und 10 PKW waren auf der Richtungsfahrbahn Wörth, in Höhe des Baggersees Jockgrim, in Unfallpositionen gebracht worden.
Über 70 Personen waren als Verletzte vom "Schminkteam" des DRK Rheinland-Pfalz vorbereitet worden.

350 Einsatzkräfte mit 84 Fahrzeugen aus dem gesamten Landkreis Germersheim, dem Landkreis Südliche Weinstraße, dem Landkreis und der Stadt Karlsruhe beteiligten sich an der Übung.

Übungsbeobachter waren die Kreis- und Stadtfeuerwehrinspekteure der benachbarten Landkreise und Städte. Gäste kamen aus allen Hilfsorganisationen aus ganz Rheinland-Pfalz, auch aus dem Ministerium des Innern in Mainz. Landrat Dr. Fritz Brechtel zeigte sich beeindruckt von der Übung und deren Ablauf. Er wies darauf hin, dass es zur Vorbereitung für einen möglichen Ernstfall wichtig ist eine solche Übung durchzuführen. Auch wenn dazu die vierspurige Bundesstraße 9 einen ganzen Samstag lang gesperrt werden musste.

Die Feuerwehren stellten für die Übung sogenannten Module "Technik" und "Tragehilfe".

Die Feuerwehr Rülzheim war mit dem Einsatzleitwagen (ELW)1, dem Löschgruppenfahrzeug (LF)16/12 und dem Wechselladerfahrzeug (WLF) mit den Abrollbehältern Atemschutz (AB/AS) und Mulde und dem Mannschaftstransportfahrzeug (MTF), mit 15 Wehrleuten eingesetzt.
Die Besatzung des LF stellte ein technisches Modul dar und befreite Eingeklemmte mit Schere und Spreitzer. Die Besatzung mit dem ELW 1 war als Kommunikationsmittel für den Leiter des Bereitstellungsraums Nord dabei und mit dem WLF wurde der AB/AS mit einem Schnelleinsatzzelt zum Behandlungsplatz gebracht und dieses aufgestellt. Letztlich wurden mit dem AB/Mulde nach der Übung "Unfall-Pkw" zum Schrottplatz gefahren. Das MTF war zum Transport von Übungsbeobachtern und Gästen eingesetzt. Die Feuerwehreinsatzzentrale in Rülzheim war mit 2 Wehrleuten während der Übung besetzt.
Die Feuerwehr Leimersheim stellte ein "Modul Tragehilfe" mit 6 Wehrleuten und dem LF 8, die mit einer Krankentrage Verletzte zum Behandlungsplatz, den die Helfer des Sanitäts- und Rettungsdienstes unweit der Unfallstelle aufgebaut hatten, brachten.
Zudem waren 5 Rülzheimer Wehrleute und 4 Hördter Wehrleute als "Verletzte" dabei.
Der stellvertretende Kreisfeuerwehrinspekteur Manfred Leingang, Rülzheim, betreute Gäste, während der stellvertretende Wehrleiter Wolfgang Sinn, Rülzheim, im Presseteam der Feuerwehren des Landkreises den Journalisten Rede und Antwort stand.

Die Wehren der Verbandsgemeinde Rülzheim waren mit insgesamt 34 Wehrleuten an der Übung beteiligt.

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verfasst am 06.12.2010 von Miriam Geiger