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Richtfest für neues Multifunktionsgebäude im Nordring

Montag 17.06.2013 um 11:00 bis 12:00

Bericht aus dem Heimatbrief vom 27.06.2013:

Am Montag, 17.06.2013, feierte die Verbandsgemeinde Rülzheim das Richtfest für ihr Multifunktionsgebäude, in dem künftig Bauhof, Gemeindewerke und Feuerwehr untergebracht sein werden. "Heute ist ein besonderer Tag" freute sich Verbandsbürgermeister Reiner Hör beim Richtfest. Er sei stolz auf das Bauwerk, das künftig der neue Arbeitsplatz für die Feuerwehr, des Bauhofs sowie für das Elektroversorgungsunternehmen (EVU) und das Fernwärmeversorgungsunternehmen (FVU) werden soll.
Die Rohbauarbeiten für das Multifunktionsgebäude im Nordring sind inzwischen fast fertig.
Im Sommer 2014 soll der Umzug stattfinden, dann auch mit einer großen Einweihung.
Der rund neun Millionen Euro teure Bau war notwendig geworden, nachdem eine Prüfung des Feuerwehr-Prüfdienstes im Mai 2008 ergeben hat, dass das bisherige Gebäude Mängel aufweist.
Unter anderem entsprachen die Stellplätze nicht der GUV-V C23 und die Ausfahrten wurden als unzureichend bewertet.
Nach intensiven Beratungen stimmte der Verbandsgemeindrat im Februar 2010 für den Bau eines Multifunktionsgebäudes. "Es ist die beste und wirtschaftlichste Lösung", sagte Hör, der sich vom neuen Gebäude nicht nur Energieeinsparungen verspricht, sondern auch Synergien bei den Arbeitsabläufen.
Besonders freue ihn aber, dass sich die Arbeitsbedingungen der Gemeindemitarbeiter sowie der ehrenamtlichen Feuerwehrmitglieder verbessern. "Sie bekommen ein Arbeitsumfeld, das ihrer Arbeitsleistung entspricht", resümierte Hör.
Landrat Dr. Fritz Brechtel beglückwünschte die Verbandsgemeinde zum neuen Gebäude und hob den Stellenwert der Feuerwehr nochmals hervor.
"Der Bau ist eine mutige, umfangreiche Lösung", so Brechtel. Die hervorragende Unterbringung der Feuerwehr sei aber wichtig, wie man in den vergangenen Tagen beim Hochwasserschutz erlebt habe. "Im Zweifel können wir uns auf die Feuerwehren im Landkreis verlassen", dankte der Landrat den Floriansjüngern. Der Landkreis habe seine Hausaufgaben gemacht und sei daher beim Hochwasser "erfreulich glimpflich" davon gekommen. Architekt Eichler dankte der Verbandsgemeinde für die Zusammenarbeit sowie den beteiligten Firmen. Nach dem traditionellen Richtspruch folge noch ein Umtrunk.

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Bilder: Bernhard Mohr

verfasst am 01.07.2013 von Miriam Geiger