Einsatzberichte

Getreidefeld und Mähdrescher brennen

Freitag, 22.07.2005 von 12:31 bis 12:50
An der Ausfahrt der B 9 Rülzheim –Nord wurde ein Getreidefeld mit einem Mähdrescher abgeerntet.
Vmtl lief ein Lager des Häckslers im Mähdrescher heiß und entzündete imHäcksler befindliches Stroh, dass dann brennend auf den Getreideacker fiel.
Der Mähdrescherfahrer bemerkte dies und verständigte die Feuerwehr.
Er alarmierte die Feuerwehr, verließ mit seinem Arbeitsgerät denAcker und fuhr ins Industriegebiet Nordring. An einem Firmengeländehielt er an und führte mit einem Gartenschlauch erste Löschmaßnahmen amMähdrescher durch. Ein anderer in der Nähe arbeitender Mähdrescherfahrer erkannte dasbrennende Feld , fuhr hin und drosch noch stehendes Getreide, um einAusbreiten des Feuers zu verhindern. Als der Getreidespeicher imMähdrescher gefüllt war, musste er sein hilfreiches Tun einstellen.
Die Besatzung des Tanklöschfahrzeuges (TLF) 16/25 fuhr zunächst zumMähdrescher um dort die Brandbekämpfung aufzunehmen. Späterunterstützte das TLF die Löschmaßnahmen auf dem Acker. Das Löschgruppenfahrzeug 16/12 fuhr an den brennenden Acker. MitFeuerpatschen und Wasser rückten die Wehrleute den Flammen zuLeibe. Durch drehende Winde breitete sich der Flächenbrand aberweiter aus. Es wurden die Wehren aus Kuhardt (6 Wehrleute, 1 Fahrzeug),Hördt (10 Wehrleute , 2 Fahrzeuge) und Bellheim ( 22 Wehrleute , 4Fahrzeuge) alarmiert.
Der Ackerbesitzer kam recht schnell mit einem Traktor und pflügte um den Brand herum, was merkbar zur Brandeindämmung beitrug.
Es gelang dann recht schnell den Brand mit etlichen Feuerpatschenund einigen Tausend Litern Wasser aus den Behältern der Tanklösch- undLöschfahrzeuge der Wehren Rülzheim und Bellheim, zu löschen. Ca. 5 Hektar Getreide und Stoppelacker verbrannten. Am Mähdrescher entstand nicht unerheblicher Sachschaden.

verfasst am 22.07.2005 von Miriam Geiger